Kurzer Rückblick auf das Wochenende

Es war mal wieder ein Wochenende, wo jede Menge los war, ich viele liebe Menschen getroffen und einiges dazu gelernt habe. Interessant fand ich, dass ich obwohl ich in Würzburg schon relativ häufig in Kneipen bin, dies am Wochenende in Halle toppen konnte. 😉 Wenn ich in Würzburg doch meistens alkoholfrei bleibe, kann ich dies von Halle nicht absolut behaupten. Allerdings handelte es sich lediglich in 2 Kneipen um Weißweinschorle – und die anderen zwei Besuche waren auch wie häufig Bionade. Da dies ja auch nicht ein Maß ist, wie man ein schönes Wochenende misst, sondern wohl eher daran, was man gemacht hat – sollt ich wohl einfach davon schreiben. 😉

Freitag war ein einfach schön quatschen angesagt und meine zwei kleinen Mäuse mal wieder sehen. 😀 Samstag sah da schon etwas anders aus. Immerhin war Museumsnacht in Halle und Leipzig. Wir waren dann aber doch „nur“ in Halle unterwegs. Als erstes ging es zu den Frankeschen Stiftungen – was recht interessant war. Im Anschluss sind wir dann ins Beatles-Museum. Das Museum ist nicht sehr groß und es waren viel zu viele Menschen drin. Obwohl es recht informativ war und auch schön gemacht, war ich doch froh, als ich wieder draußen war. Es folgte dann das Bookcrossing-Treffen. Ich habe mich wirklich bemüht kaum neue Bücher mitzunehmen, aber zwei Krimis landet trotzdem völlig überraschend in meinen Rucksack. Nach diesem kurzen Zwischenstopp sind wir dann in die JVA Roter Ochse. Die Ausstellung ist super interessant – nur sehr viel zu lesen und so viele Informationen. Nach 2/3 haben wir dann auch aufgegeben und sind dann lieber zur Oberburg der Burg Giebichenstein aufgebrochen. Wenn ich eine Hitliste schreiben müsste – wäre dies der Platz 1. Wir kamen gerade dort an, als eine Führung begonnen hatte, so dass wir gleich mitzugehört haben. Es wurde über die Geschichte der Oberburg berichtet. Was dort alles war, wie die Geschichten um die Oberburg zu bewerten sind. Es wurde richtig schön locker erzählt, so dass die Geschichte absolut nicht langweilig wurde. Um einen Eindruck von der Erzählweise zu bekommen mal hier eine kleine Geschichte:

Die Salzsieder machten mit dem Salzsieden viel Geld (ca. 13 Hundert) und was machten sie mit dem Geld, sie gaben es aus und investierten in Ländereien. Ausserdem gaben sie ihren Frauen Taschengeld. Diese machten dann Shoppingtouren und kauften ähnlich wie heute bei Zalando, eben beim ortsansässigen Schuster Schuhe oder liesen sich Schmuck anfertigen. Das Handwerk kam durch dies zu Geld und Wohlstand. So wollten sie auch im Stadtrat Mitbestimmungsrecht haben. Aber die Stadtsatzung lies es nicht zu, dass die Handwerker dort eine Stimme erhielt. So riefen sie einen Adligen von Ammendorf zu Hilfe und öffneten ihn heimlich das nördliche Stadttor (ca. zwischen Kleiner und Großer Ulrichsstraße). Dieser wollte aber nachdem er die Salzsieder niedergeschlagen hatte nicht wieder verschwinden und blieb so eine ganze Zeit. …

Das soll erstmal reichen … jedenfalls war es sehr unterhaltsam mit ein paar Späßen dazwischen … des weiteren wurde auch die Geschichte von Ludwig dem Springer gerade gerückt. So ist es überhaupt nicht möglich, dass der Graf Ludwig von Schauenburg von der Burg Giebichenstein gesprungen sein kann, da die Burg noch gar nicht zu dieser Zeit in der Form existierte. Die Steine sind alle jüngeren Datums.

Im Anschluss haben wir uns oben noch umgesehen und den Blick von der nächtlichen Burg genossen. Es wär schön den Ausblick mal umgekehrt zu geniessen, da man sonst im dunkeln immer nur die erleuchtete Burg sieht. So haben wir einen Teil der erleuchten Stadt gesehen.

Nachdem wir dann zu mir mit kurzen Zwischenstopp im „Zimmer frei“, gelaufen sind, haben wir noch die Ruhe und die angenehmen Temperaturen auf meinen Balkon genossen. Das zu meinen Samstag. 😀

Sonntag – hieß es dann nur wieder Tasche packen und etwas Ordnung machen, dass niemand sich erschreckt – und auf gehts nach Franken. Und mit kleiner Verspätung bin ich dort auch eingetroffen. Allerdings hab ich die Bahnzeitung im Zug gelesen – und mich prompt in den Auszug vom einem Buch „Nibelungen Mord“ von Judith Merchant festgelesen. So war die Verspätung in Fulda, dann ein guter Anlass mir gleich das Buch zu holen und es weiter zu lesen. Ich nehme ja auch keine Bücher mit auf Reisen *unschuldig-guck* … da werde ich diese Woche wohl echt Stress haben – 4 Bücher zu lesen und 2 DVDs zu schauen. Achja und morgen nach Feierabend wollen wir noch ins Kino. Also auch wieder ein Highlight für die Woche. 😀 Mal schauen wie mein Fazit zum Donnerstagabend aussieht. 😉 Zumindest lese ich jetzt schon immer in meiner Mittagspause. Und dafür, dass ich das Buch gestern auf der Hinfahrt nur noch ne halbe Stunde, später vorm schlafen gehen noch ein paar Seiten und heute in der Mittagspause etwas lesen konnte – finde ich, dass die Seite 125 nicht schlecht klingt – zumindest so als ob es sich gut liest und spannend ist … ist es auch! 😀

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